Vitra Design Museum

Sep. 1, 2026 | News | 0 Kommentare

Wer sich für Architektur und Design interessiert, sollte einen Besuch des Vitra Museums in Weil am Rhein einplanen.

Das Vitra Design Museum ist ein einzigartiges Ensemble zeitgenössischer Architektur. Es vermittelt Geschichte und Gegenwart des Designs und setzt diese in Beziehung zu Architektur, Kunst und Alltagskultur.

Im Museumsbau von Frank Gehry, dem Schaudepot von Herzog & de Meuron und an anderen Orten auf dem Vitra Campus werden Ausstellungen zu einer breiten Themenpalette aus Design und Architektur gezeigt. Grundlage der Arbeit ist eine einzigartige Sammlung von Möbeln, Leuchten und Interior Design.

„So viel als kurze Einführung.“ Als ich auf dem Gelände umherschlenderte, war ich überrascht, wie vielfältig sich das weitläufige Areal präsentiert. Vom Parkplatz aus gesehen dominiert zuerst der riesige Vitra Slide Tower, bevor man von der spektakulären Architektur der einzelnen Gebäude in Bann gezogen wird.

Das Vitra Haus, davor der Watergarden des Landschaftsarchitekten Bas Smet, das Schaudepot, die Vitra Fire Station, das Design Museum, um nur einige zu nennen.

Fotografieren, ohne Blitz, ist hier ausdrücklich erlaubt.

Die Designmöbel des Schweizer Unternehmens Vitra werden hauptsächlich auf dem Vitra Gelände in Weil hergestellt und auch diese Produktionsgebäude sind architektonisch sehenswert.

Aufgrund der Hitzeperiode der letzten Wochen war der von Piet Oudolf gestaltete Park eher trocken und staubig, das Gras mehr gelbbraun als grün. Es herrschten 39°C und man hatte das Gefühl sich ducken zu müssen, wenn man auf dem Weg zum nächsten Gebäude eine offene Fläche überquerte. Der Andrang hielt sich an diesem Tag in Grenzen, eine gute Gelegenheit zu Street Fotografie.

Da die meisten Menschen sich mit einem Vitra Schirm vor der sengenden Sonne schützten, entschied ich mich spontan für ein zusätzliches Sonnenschirm Projekt.

Die Sonne brannte herab, der Asphalt glühte und ich suchte immer wieder den spärlichen Schatten der paar Kirschbäume, die im Frühjahr, laut Internet-Prospekt, das Gelände mit ihren Blüten bereichern.

Aber jetzt ist Hochsommer und was für einer. Global warming und immer neue Hitzerekorde. Die Kamera in meiner schweißnassen Hand meldete ebenfalls Überhitzung und dass sie demnächst die Funktion beenden werde, wenn ich sie nicht für eine gewisse Zeit ausschalte.

Das war für mich ein eindeutiges Zeichen für eine Getränkepause im Café.

Nach einem eiskalten Eiscafé wanderte ich weiter zu einem Labyrinth, einem Bauwerk aus rotrostigen, gebogenen und senkrecht aufgestellten Stahlplatten. Die verschlungenen Wege führen durch einen Tunnel zu einer beeindruckenden Klanggrotte. Leise, einem Gong ähnliche Vibrationen schwingen durch die Höhlungen. Normalerweise fließt hier wohl Wasser, doch nicht an diesem Tag. Trotzdem war es verhältnismäßig kühl und ich konnte einige Fotos aus diesem besonderen Ort mitnehmen.

Nach einigen schweißtreibenden Stunden waren meine Energie erschöpft und auch die Akkus meiner Kamera leer. Es war eine anstrengende, aber spannende Fototour und mit dem festen Entschluss einer Wiederholung stieg ich ins Auto. Dann hoffentlich bei anderen Temperaturen.

M.Guggolz

Weitere Fotos zu diesem Thema finden Sie in der Rubrik Street Fotografie/Basel.

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